Klassische abnehmbare Harzprothesen

Von den Krankenkassen voll gedeckte Zahnprothesen

Seit den 1950er Jahren werden abnehmbare Prothesen aus basalem Harz, das unter Wärmewirkung polymerisiert, angefertigt. In Tschechien wird meist Material tschechischer Herkunft, sog. Superakryl Plus verwendet. In der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts fanden abnehmbare Prothesen aus Kautschuk Anwendung.

Die klassischen Prothesen sind hart, drücken oft, werden an den Zähnen mit Spangen /Metalldrahten/ verankert, mit Metall und stabilisierenden Gussspangen versteift oder im Fall von Skelettersätzen besteht sogar der ganze Prothesenkorpus aus Metall. Solche Prothesen sind schwer, halten oft nicht und zerbrechen leichter, obwohl sie mit Metall versteift sind. Die PatientInnen gewöhnen sich nur schwer an sie und manchmal benutzen sie sie lieber nicht, weil sie sich nicht an sie gewöhnen können, auch wenn die Prothese richtig angefertigt wurde. Ab und zu kommt es zu allergischen Reaktionen gegen Restmonomere, die in diesen Prothesen enthalten sind. Auch aus ästhetischer Sicht erfüllen diese Prothesen die Ansprüche des 21. Jahrhunderts nicht, denn die Metallteile sind deutlich zu sehen.










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