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Zahnersätze, meist keramische Kronen und Brücken
Die Herstellung ist im Grunde seit ihrer Erfindung vor etwa 50 Jahren fast unverändert geblieben, erst als der Computer, so wie fast alle Bereiche menschlicher Tätigkeit, auch die Stomatologie eroberte, wurde auch dieser Bereich vervollkommnet. Seit mehr als 10 Jahren wird weltweit eine Technologie getestet, die mit Hilfe von 3D-Scanner die Mundhöhle genau scannt. Die Daten werden auf den Laborcomputer übertragen, wo ein/e ZahntechnikerIn den zu entstehenden Zahnersatz modelliert. Nach der Modellierung werden die Angaben über die Tragkonstruktion des zu entstehenden Zahnersatzes an das Fräsezentrum geschickt, das mit Hilfe von präzisen Geräten die Konstruktion fräst und sie ins Zahnlabor zurückschickt.
Der größte Beitrag dieses Systems ist, dass nicht nur Konstruktionen aus Metall, sondern vor allem auch aus Zirkonoxid gefräst werden können, was zweifellos einen der größten Fortschritte in der stomatologischen Geschichte darstellt.
Dieses Material, das z.B. für Gelenkersätze benutzt wird, bedeutet vor allem in der Ästhetik einen unglaublichen Fortschritt. Alle Vorteile des Metalls bleiben erhalten, Zirkonoxid ist aber zudem lichtdurchlässig und nach dem Fräsen wird es in der für den Zahnersatz gewünschten Schattierung gefärbt. Deshalb nennt man dieses System Vollkeramik. Neben der hohen Festigkeit, maximaler Ästhetik und vollkommener Biokompatibilität liegt ein weiterer enormer Vorteil im Vergleich mit metallkeramischen Kronen in der niedrigen Wärmeleitfähigkeit und einem, um etwa ein Drittel, reduzierten Gewicht. Es gibt wohl keinen Nachteil. Die Indikation ist unbeschränkt, das System ermöglicht es auch ziemlich große Brücken anzufertigen.

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